Freitag, 8. November 2013

Savannakhet und eine Tuk Tuk Tour

Unsere Tage in Savannakhet waren sehr entspannt. Wir haben uns jeden Tag Fahrräder gemietet und sind ein bisschen durch die Gegend gefahren. Viel zu sehen gab es allerdings nicht, deswegen haben wir den größten Teil unserer Zeit in Lin's Café verbracht. Dort gab es wirklich leckeres Essen und leckere Getränke und es war einfach gemütlich.
In der Stadt selbst haben wir einen Markt gesucht - haben ihn aber nicht gefunden und sind zu einem Buchladen gefahren, der eher den Charakter eines Zeitschriftenladens hatte und dazu leider nur auf laotisch. Um einen ATM zu finden mussten wir auch immer eine Weile fahren. Und am Ende ging es wieder zurück in Lin's Café.
Nach zwei Tagen wurde uns auch schon ein bisschen langweilig, da wir von der zweitgrößten Stadt nun auch schon alles gesehen hatten. Wir haben uns also mit den Broschüren in Lin's Café beschäftigt und haben uns nach zwei weiteren Tagen für eine kleine Tour entschieden.

Die Tour sollte einen Tag lang dauern und uns zu 5 verschiedenen Orten um Savannakhet herum bringen. Da aber die Regenzeit erst grade vorbei ist, hat uns ein Fluss den weg zum 5ten Ort abgeschnitten, sodass wir nur 4 besuchen konnten. Unser Transportmittel für den Tag war ein Tuk Tuk, inklusive Fahrer. Er konnte ein ganz bisschen Englisch, aber für eine richtige Unterhaltung hat es nicht gereicht. Das war aber auch nicht weiter schlimm. Wir hatten mit unserem Fahrer eigentlich echt Glück, denn er war super freundlich und den ganzen Tag gut gelaunt.
Auf dem Weg zu unserem ersten Stop haben wir noch zwei mal angehalten. Das erste mal um uns selbst etwas zu Essen zu kaufen und das zweite mal um Bananen für die Affen zu kaufen, die wir am heutigen Tage unter anderem Besuchen wollten. Für uns gab es Hähnchen am Spieß, den Reis haben wir von unserem Fahrer spendiert bekommen. Wir wollten eigentlich keinen haben, aber anscheinend gehört das zu einer richtigen Malzeit dazu. Für die ungefähr 50 Bananen haben wir umgerechnet einen Euro gezahlt.
Unser erster Stop war ein alter Tempel. Der Weg dahin bestand zur Hälfte aus geteerter Straße und zur anderen Hälfte aus einem Schlagloch übersäten Sandweg. Der alte Tempel war richtig schön. Drumherum war eine große Wiese und ein paar wild gewachsene Blumen und ein paar Kühe gab es dort auch. Ich habe versucht sie zu füttern, aber sie waren zu scheu. Das besondere an dem Tempel war, dass er wie eine Kirche gebaut war. Innerhalb stand dann aber ein großer goldener Buddha.
Nachdem wir genug Fotos geschossen hatten, ging es weiter, in die Richtung eines Sees.
Ich muss sagen, dass die Fahrt selbst mit das Schönste an diesem tag war. Uns kamen immer ganz viele Kinder entgegen, zu Fuß oder auf Fahrrädern, die sich ganz doll gefreut haben und zu sehen und ganz aufgeregt gewunken haben. Die Landschaft war auch richtig toll und wir konnten Bauern auf den Feldern sehen und sind an deren einfachen Holzhäusern vorbeigefahren.
Angekommen am zweiten Stop, mussten wir noch 20 Cent eintritt zahlen um die riesigen Süßwasserschildkröten in de See sehen zu können. Am Eingang haben wir Futter bekommen, um die Tiere anzulocken. Außer uns war übrigens niemand da, auch wenn das eine der großen Attraktionen sein sollte. Lars und ich mussten ein bisschen lachen, als wir die Schildkröten dann zu Gesicht bekommen hatten, denn sie sahen wirklich lustig aus mit ihren Nasen. Eine Schildkröte war besonders groß. Ein Mann, der dort arbeitet, hat sie mit unserem restlichen Reis angelockt. Ihr Kopf war bestimmt über 20 Zentimeter lang. Leider wollte sie aber nicht so richtig aus dem Wasser herauskommen.
Danach ging es weiter. Wieder über den Sandweg, wieder durch die Dörfer und wieder mit vielen vielen erfreuten Kindergesichtern. Unser nächster Halt war ein buddhistisches Dorf. Wir mussten die Schuhe am Eingang ausziehen und durften uns dann ein bisschen bei den Mönchen umschauen. Unser Fahrer ist mitgekommen, das fand ich ganz gut. Die Häuser waren alle bunt bemalt oder das Holz zur Verzierung geschnitzt. Es gab auch eine riesige weiße Statur.
Inzwischen hatten wir ein bisschen Hunger bekommen, da traf es sich gut, dass mir der Fahrer das Telefon in die Hand drückte, denn am anderen Ende war der Mann von Lin's Café. Er sollte für den Fahrer fragen, ob es in Ordnung sei, dass wir gemeinsam essen. Wir willigten ein. Es gab Pho, eine Nudelsuppe, die es hier und in Vietnam wirklich überall gibt. Dazu ein paar Gewürze, Saucen, Kräuter und rohe Bohnen. Das Haus in dem wir gegessen haben war sehr einfach, denn es hatte keinen Boden und bestand auch ansonsten nur aus Holzbrettern.
Nach der Stärkung haben wir uns dann auf den Weg zu den Affen gemacht. An einem kleinen Fluss endete unsere Tuk Tuk Fahrt und wir sind auf ein kleines Boot umgestiegen, um das andere Ende des Ufers zu erreichen. Glücklicherweise hat unser Tuk Tuk Fahrer uns wieder begleitet, sodass er uns danach den Weg zeigen konnte. Kurz vor dem Wald haben wir noch einem Mann geholfen, seinen entlaufenen Hahn wieder einzufangen. Dann gab es eine kleine Einweisung ins Affen füttern. Banane öffnen, in der Mitte zerteilen und dann abgeben. Das Öffnen und Zerteilen diente eigentlich nur dafür, damit die Bananen nicht so schnell alle sind.
Im Wald hat unser Fahrer dann nach den Affen gerufen und sie kamen auch ziemlich schnell. Und dann ging es los. Was vorher so einfach ausgesehen hatte (wie man die Bananen füttert) entpuppte sich als kleiner Kampf. Man musste sich wirklich beeilen, denn wenn die Affen ungeduldig wurden, haben sie einen angesprungen und versucht einfach alle Bananen auf einmal weg zu nehmen. Lars hatte eher weniger Probleme damit als ich, denn irgendwie hatten die Affen vor ihm mehr Angst. Irgendwann habe ich dann festgestellt, dass sie einfach sehr gut merken, wenn ihr Gegenüber Angst hat. Also habe ich mich einfach daran erinnert, dass ich größer bin und dann klappte es gut.
Frech waren die Affen natürlich trotzdem. Einer hat sich immer an Lars festgehalten um eine Banane zu bekommen. Im Endeffekt waren die Bananen in kürzester Zeit aufgegessen. Einige hatten sich den Mund so vollgestopft, dass sie noch eine Weile zu kauen hatten und einige hatte leider gar nichts abbekommen, weil die größeren sie davon abgehalten hatten.
Weiter ging es zu einem kleinen Haus. Dort haben wir unsere Sachen abgestellt. Der Fahrer hat uns so eine Art Erdnuss-Flipps für die Affen gekauft und hat sie Lars gegeben. Irgendein Affe hat den richtigen Moment erwischt und weg waren alle 3 Packungen. Wir haben dann noch einmal neue gekauft, denn das Affen füttern hat wirklich Spaß gemacht. Ich habe immer versucht die großen zu verscheuchen und den kleinen Affen auch etwas abzugeben. Das hat nachher auch ganz gut geklappt. Lars hat sich eher mit dem Fotos machen beschäftigt. Irgendwann ist er auf die Idee gekommen einen Erdnussflipp direkt auf die Kante vom Objektiv zu legen. Dabei ist ein richtig lustiges Bild entstanden!
Naja und dann war unsere Tour auch schon zu ende. Es ging zurück über den Fluss und rein ins Tuk Tuk. Auf dem Rückweg hatte ich das Gefühl ich habe in meinem Leben noch nie so viele Menschen angelächelt und ihnen zugewinkt - die Kinder hat es gefreut und das wiederum hat mich glücklich gemacht. Wir haben noch kurz bei einem Mädchen-Fußballspiel angehalten, weil der Fahrer ein bisschen zugucken wollte. Dann sind wir in den Sonnenuntergang hineingefahren, zurück nach Savannakhet.


Donnerstag, 7. November 2013

Savannakhet

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Savannakhet, ein Album auf Flickr.

Eine lange, aber schöne Busfahrt nach Laos

Nach einem nochmals sehr leckeren Frühstück im Orchis Hotel, ging es um 8 Uhr morgens erst einmal mit einem Minibus zur Busstation. Dort hat uns unser Minibus-Fahrer dann die Pässe abgenommen und wir haben ihm einfach mal vertraut. Er hat uns damit dann die bereits bestellten Bustickets abgeholt, mal wieder also kein Grund zur Sorge.
Mit nur einer anderen japanischen Touristin und ganz vielen Laoten und Vietnamesen, ging es dann in einem Lokal-Bus los. Uns standen 10 Stunden Fahrt bevor, nach 3 Stunden sollten wir allerdings schon die Grenze erreichen.
Die vietnamesische Grenze bestand aus einem kleinen Haus und einem sehr übertriebenen, großen Tor. Wir sind aus dem Bus ausgestiegen und haben uns vor einem Fenster angestellt. Die Männer hinter dem Fenster hatten die Ruhe weg. Nur einer von ihnen hat Pässe entgegengenommen, die anderen haben sich mit irgendetwas anderem beschäftigt. Für unsere Pässe brauchte es dann noch ein wenig länger, aber dann waren wir fertig. Danach haben wir uns kurz auf die Suche nach unserem Bus gemacht, bis wir dann gesehen haben, dass wir die Grenzen wohl zu Fuß überqueren sollten. Also ging es weiter, durch das übertriebene Tor, hin zum etwas bescheideneren laotischen Tor. Für Laos hatten wir ja bereits ein Visum, allerdings schien es die Männer hinter dem nächsten Fenster ein wenig zu überfordern. Wir mussten ziemlich lange warten und ich hatte schon Angst, dass sie das Visum nicht annehmen - es hat aber alles geklappt.
Dann ging es wieder rein in den Bus. Das Gepäck war übrigens hinten im Bus, nicht wie in normalen Reisebussen unterhalb, hinter den großen Klappen. Wir hatten damit aber wenigstens halb Glück, denn manchmal wir das Gepäck auch einfach auf die Busse drauf gelegt.
Nach einer weiteren Stunde haben wir dann angehalten, damit wir etwas essen konnten. Ich habe das System mit dem bezahlen und bestellen nicht wirklich verstanden und habe dann zum Glück Hilfe bekommen, von einem der Englisch konnte und sich auch schon vorher ein bisschen mit uns unterhalten hatte. Ich durfte in vietnamesischen Dong bezahlen und stand letztendlich mitten in der Küche um zu sagen, was ich auf meinen Reis drauf haben wollte. Es war lecker und günstig, danach ging es weiter.
Schön war, dass wir tagsüber gefahren sind, sodass wir das Land schon ein bisschen sehen konnten. Im Grunde bestand alles nur aus Wiesen, Feldern und Bananenplantagen. Dazwischen standen Häuser aus Holz. Häufig sehr klein und einfach und teilweise heruntergekommen. Laos ist auf jeden Fall noch viel ursprünglicher als Vietnam.
Und dann nach 10 Stunden Fahrt sind wir endlich angekommen in Savannakhet. Wir befanden uns in der zweitgrößten Stadt von Laos, hatten aber eher das Gefühl im Nichts gelandet zu sein.
Wir standen also am Busbahnhof und hatten leider noch gar kein laotisches Geld. Wir wurden dann von einem Tuk Tuk Fahrer zu einem ATM gefahren und danach zu Lenas Guesthouse, wo wir schon ein Zimmer gebucht hatten. Dort sind wir, nach einer heißen Dusche und einem kleinen Abendessen ins Bett gefallen.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

2 Nächte in Hue

Bevor unser Bus von Hoi An nach Hue abfuhr, hatten Lars und ich noch ein bisschen Zeit. Wie mir von Lars versprochen wurde, durfte ich mir noch etwas schönes kaufen. Meine Wahl fiel auf ein wirklich schönes, geblümtes Kleid. Weil wir so wenig Zeit hatten, konnten sie mir natürlich kein neues mehr nähen, aber das aus dem Laden wurde mir angepasst. Super zufrieden, ging es dann auf eine 4-stündige Busfahrt. Auf der Fahrt änderte sich das Wetter, ansonsten passierte nicht viel, außer dass wir direkt hinter uns 3 sehr laute Schweizerinnen sitzen hatten.
Angekommen in Hue regnete es immer noch ein bisschen. Unser Hotel war aber zum Glück nicht weit entfernt - wir konnten es zu Fuß erreichen. 
Die Tür vom Orchid Hotel wurde uns geöffnet unsere Rucksäcke wurden uns abgenommen und wir durften erst einmal mit einem Erfrischungsgetränk und zwei Bananen platz nehmen. Als wir fertig waren, bekamen wir unsere Zimmerkarte in die Hand gedrückt und wurden nach oben begleitet, allerdings unter leichtem entsetzen, dass wir unsere Rucksäcke selbst mit hoch genommen hatten. Uns wurde alles im Zimmer erklärt: Früchte sind kostenlos, Kaffee und Tee ist kostenlos, ihr könnt euch unten Filme ausleihen, hier steht Wein, ihr habt eine Minibar, einen Fön...und und und! Wir befanden uns in einem kleinen aber sehr feinen Hotel! Noch am gleichen Abend haben wir uns entschieden, das Hue nicht nur ein Übergangsstop ins nächste Land sein sollte - wir sind lieber noch eine Nacht länger geblieben. Diese Entscheidung war auch wirklich sehr gut, denn das ebenfalls kostenlose Frühstück war wirklich super! Es gab unter anderem 15 verschiedene Früchte zur Auswahl, Schokocroissant, zwei Eier (zubereitet nach Wahl) und noch ganz viel anderes.
An unserem einzigen kompletten Tag in Hue hat es leider in strömen geregnet und wir haben uns in Regensachen auf den Weg gemacht. Gefunden haben wir eigentlich nichts. Durchnässt und ein wenig erfroren habe ich mich dann erst einmal in die Badewanne gelegt, das erste mal seit der Abfahrt von zu Hause. Abends sind wir dann noch Essen gegangen und dann auch schon schlafen, denn am nächsten Morgen ging es früh los... Auf, auf in ein neues Land!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Twenty-second Stop


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Geburtstag in der Ferne!

An meinem Geburtstag ging es schon früh los. Wir hatten einen Kochkurs gebucht und wurden um 8 Uhr morgens bei unserem Hotel abgeholt. Wir bekamen Fahrräder von gegenüber und sind dann mit unserem Tourguide (Ich habe ihren Namen leider vergessen) zum Markt von Hoi An gefahren. Dort haben wir auf 4 weitere Personen gewartet, die ebenfalls kochen wollten.
Als ein englisches Pärchen und ein kolumbianisches Pärchen dann zu uns gestoßen waren, ging es los. Unser Guide hat uns über den Markt geführt und uns viel gezeigt, erklärt und auch gefragt. Es war spannend endlich mal die Namen von allem was man so isst zu erfahren! Unser Guide hatte nebenbei aber auch sehr viel Spaß daran uns zu fragen: Was ist das? Und meistens wusste keiner die Antwort.
Nachdem wir auch ein paar Dinge eingekauft hatten und jeder ein kleines Willkommensgeschenk erhalten hatte (wir hatten die Wahl zwischen Holzkochlöffel und Papayaraspel), sind wir wieder auf die Räder gestiegen. Unser Weg führte uns durch den chaotischen Straßenverkehr, hin zu einer kleinen Kräuter- und Gemüsefarm. Das besondere: alles hier wird organisch und nach 200 Jahre alten Traditionen angepflanzt. Viele Familien haben dort ein kleines Feld, der Ertrag wird dann in den Supermärkten für ein wenig mehr Geld verkauft. Wir wurden von unserem Guide durch die Felder geführt und durften alle Kräuter probieren. Natürlich wurden uns hier auch wieder viele Namen genannt, vieles kannte man aber auch schon. Nebenbei hat unser Guide uns auch noch berichtet, dass sie vor kurzem noch 3 Häuser aus Bambus mit Palmendach hatten. Der Taifun hat das größte allerdings zerstört. Sie war schon ein bisschen geknickt, aber dafür dass eines ihrer Häuser zerstört wurde, fand ich sie doch recht gefasst und sie wirkte eben eher als wäre das normal
Danach durften wir das alte Wasserrad ausprobieren. Man steigt auf eine kleine Leiter und dreht es dann mit den Füßen. Hier waren lange Beine gar nicht gefragt, also war es für mich nicht so schwer.
Als nächstes ging es zur Entspannung! Auf uns wartete ein Fußbad mit Ingwer, Zitronengras und noch etwas. Unseren Füßen sollte es schließlich gut gehen, da wir beim Kochen die ganze Zeit stehen würden.
Dann endlich ging es zum Kochen! Unter einem der Palmendachhäuser war ein Tisch aufgebaut, an den wir uns dann alle gestellt haben. Wir wurden eingewiesen in die Benutzung der verschiedenen Gewürze und bekamen ein paar Tips zur Dekoration von Tomaten und Gurken und dann durften wir uns auch schon an dem ersten Gericht probieren. Es gab Garnelen mit Schweinefleischstreifen, Korianderblättern und Minze. Das alles wurde zusammengehalten von einer Frühlingszwiebel und zur Dekoration gab es noch eine essbare Blume. Es schmeckte unglaublich gut!!!
Weiter ging es mit einem Salat aus Möhre und grüner Papaya. Diese wurden geraspelt, dazu kamen wieder frische Kräuter vom Feld, Garnelen und Tintenfischringe.
Nachdem wir daran gescheitert waren, den riesigen Teller Salat aufzuessen und wir ehrlich gesagt schon einigermaßen satt waren, ging es direkt weiter.
Es gab frischen Fisch mit einer Tomatensauce eingewickelt in einem Bananenblatt. Serviert wurde das ganze mit Reis. Danach gab es zum Glück zu guter letzt, denn wir waren inzwischen Papp-satt, Pfannkuchen mit Frühlingszwiebeln und Hähnchenfleisch. Zum Nachtisch noch ein paar Früchte und fertig war der Kochkurs. Am Ende gab es die Rezepte und ein Zertifikat.
Glücklich und Kugelrund haben wir uns auf die Räder geschwungen und sind zurück zum Hotel gefahren. Dort habe ich dann Lucy erwischt und wir haben 1 1/2 Stunden mit Quatschen bei Skype verbracht, das war sehr schön!
Und dann war es irgendwie auch schon Abends und Lars und ich sind nochmals Essen gegangen. Es ging runter zum Hafen, zu einem Italiener, so richtig schön mit Wein und Vorspeise und Nachspeise.
Zurück im Hotel habe ich dann noch mit Mama, Micha und Miriam geskyped und direkt danach mit Papa und Oma und Opa! Neben dem ganzen Skypen hatte ich unglaublich viele tolle, liebe Nachrichten von allen. Vielen lieben Dank dafür !!! Es war also fast gar nicht so schlimm, dass ich nicht zu Hause war. Ich hatte einen wundervollen Tag!

Am Ende des Tages habe ich dann noch ein ganz besonderes Geschenk bekommen: Die Aufklärung warum ich über 200 sehr stark juckende Stiche am ganzen Körper hatte. Mit uns im Bett schliefen scheinbar Bettwanzen. Gesehen hatten wir sie bis zu diesem Abend nicht, sodass wir vorher nur die Vermutung haben konnten. Nun wussten wir es aber - die Nacht war also eher gelaufen, glücklicherweise ging es am nächsten Tag ja aber auch schon weiter!